Sie möchten wissen, wie hoch die Gebühren für Niederschlagswasser sind und wie sich diese berechnen? Hier erfahren Sie mehr darüber.

Seit dem 01. April 2024 gibt es bei der Abrechnung der Abwassergebühren zwei Änderungen.

  • Zum einen wurden die Gebühren angepasst. 
  • Zum anderen wurde das Gebührenmodell geändert.

Dabei ergeben sich Neuerungen für Grundstückseigentümer:innen, deren versiegelte Fläche kleiner als 1000 m² ist: Sie erhalten den Gebührenbescheid für das Schmutzwasser und das Regenwasser (Niederschlagswasser) zukünftig getrennt. Die sogenannte Abwassergebühr gibt es künftig nicht mehr

Die Entwässerungsgebühr setzt sich für alle Grundstücke aus 2 Teilen zusammen:

  1. Die Ableitung und Aufbereitung des Schmutzwassers.
  2. Die Ableitung und Aufbereitung des Regenwassers (Niederschlagswasser).

Niederschlagswasser ist Wasser, dass von den Grundstücken in die Kanalnetze eingeleitet wird. 

Diese Niederschlagswassergebühr berechnet sich nach der Größe der überbauten und der befestigten Flächen und deren Befestigungsart, sofern diese an das Kanalsystem angeschlossen sind. Das können zum Beispiel Dachflächen, Wege oder Hofflächen sein.

Ab 01. April 2024 kostet die Entsorgung von Niederschlagswasser 0,83 Euro pro Quadratmeter versiegelter Fläche. Das sind 0,03 Euro mehr als zuvor.

Die Gebührenanpassung gilt für den Zeitraum vom 01. April 2024 bis 31. Dezember 2026.

Voraussetzungen

  • Eigentümer:in eines Grundstücks oder Nutzungsberechtige des Grundstücks.

Welche Unterlagen benötige ich?

  • Ausgefüllter Erhebungsbogen
    • oder vorab digitale freiwillige Selbsterklärung (Vordruck auf hansewasser homepage ausfüllen)