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Hermann-Böse-Gymnasium

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Das Hermann-Böse-Gymnasium ist ein bilinguales Gymnasium mit ca. 1000 Schülerinnen und Schülern. Alle Klassen der Jahrgänge 5-9 werden bilingual unterrichtet. Sie erhalten in den ersten beiden Jahrgängen verstärkten Englischunterricht und in den höheren Jahrgängen bilingualen Sachfachunterricht in Sport, Erdkunde, European Studies und Biologie. Dadurch wird eine hohe fremdsprachliche Kompetenz aufgebaut, die durch das Erlernen von Französisch, Spanisch und Latein erweitert wird. Die schwerpunktartige Ausbildung in den bilingual unterrichteten Sachfächern wird in der Einführungs- und Qualifikationsphase der Oberstufe fortgeführt. Zusätzlich ist es seit dem Schuljahr 2011/12 möglich, das "International Baccalaureate Diploma" (IB) - eine weltweit anerkannte Hochschulzugangsberechtigung - einschließlich des Abiturs als Doppelqualifikation zu erwerben.

In der gymnasialen Oberstufe findet sich ein weiterer Schwerpunkt des Unterrichts: Neben den klassischen Fächern können die Schülerinnen und Schüler ein Profil mit dem Leitfach Wirtschaft anwählen. Zusammen mit dem IB und dem bilingualen Angebot will das Hermann-Böse-Gymnasium seine Schülerinnen und Schüler damit auf die sprachlichen, multikulturellen und ökonomischen Anforderungen einer globalisierten Welt vorbereiten. Im Sinne eines zeitgemäßen und anwendungsbezogenen Lernens findet dafür ebenso Unterricht an außerschulischen Lernorten und mit externen Partnern statt. Zu nennen sind in dem Zusammenhang das Model European Parliament - das schulinterne MEP mit der Abschlussveranstaltung in der Bremischen Bürgerschaft und die Fortsetzungen auf nationaler und europäischer Ebene - MUN und ELMUN (= Elephant Model United Nations), Comenius-Projekte oder Austausche (Frankreich, Irland, Finnland, USA, Kamerun, Israel, Mexiko) mit verschiedenen Partnerschulen im Ausland.

Das Hermann-Böse-Gymnasium ist zudem Europaschule. Seit Jahren befassen wir uns in vielfältiger Weise mit europäischen Themen und haben den europäischen Gedanken in unserer Schule verankert. Unterrichtsergänzende Aktivitäten wie Europa-Projekttage, Projektwochen sowie Planspiele wie das MEP zur Umsetzung der Europabildung sind bereits fester Bestandteil des schulischen Lebens.

Ein weiterer pädagogischer Schwerpunkt liegt in der Unterrichtung einer fachlich fundierten mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung. Im Wahlpflichtbereich der 8. und 9. Klasse können die Naturwissenschaften vertieft werden. Als wichtige Angebote sind "Jugend forscht", die Mathematik AG oder die Unterstützung bei der Teilnahme an entsprechenden Wettbewerben hinzugefügt worden. Neben der systematischen Vermittlung informationstechnischer Grundlagen werden Kenntnisse im Fach Digitale Medien im Wahlpflichtbereich vermittelt. Ein wichtiger Schritt ist die Kooperation mit außerschulischen Partnern, die insbesondere im Rahmen der erfolgten Zertifizierung als MINT-freundliche Schule z. B. mit der Universität und Airbus begonnen wurde.

Zusätzlich zu den geschilderten Facetten der inhaltlichen Lernkultur muss aus heutiger pädagogischer Sicht aber auch die Förderung der Schülerinnen und Schüler in sozialen Kompetenzen erfolgen. Das Hermann-Böse-Gymnasium hat dafür in der 5. bis 7. Klasse auf der Grundlage des Lions-Quest-Programms "Erwachsen werden" ein eigenständiges Fach "Soziales Lernen" in den Lehrplan integriert. Hier werden Grundlagen für soziales Miteinander und eigenverantwortliches Handeln gelegt, auch deshalb, damit schüleraktivierende Lernformen erfolgreich eingesetzt werden können. Der Aufbau selbstorganisierter Strukturen sowie die Stärkung der eigenen Persönlichkeit sind wichtige Qualifikationen, die die Schülerinnen und Schüler in eine teamorientierten Arbeits- und Lebenswelt mit einbringen sollen. In diesem Kontext hat das Hermann-Böse-Gymnasium sich auch als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" zertifizieren lassen. Für den Jahrgang 5 wurde das Pilotprojekt "Mobbingfreie Schule" gestartet.