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Corona - Impfen in Bremen

Sie haben Fragen zur Corona-Impfung

  • In Europa wurde am 21.12.2020 erstmals ein Impfstoff gegen Covid-19 zugelassen. Am 27.12.2020 starten in ganz Europa die Impfungen, allerdings stehen zunächst nur sehr kleine Mengen Impfstoff zur Verfügung.
  • Zurzeit bereitet in Bremen die SGFV die Einrichtung von Impfzentren in Bremerhaven und Bremen vor.
  • Aufgrund der zunächst zur Verfügung stehenden sehr geringen Mengen Impfstoff können sich ausschließlich nur Personengruppen impfen lassen, die vom Covid-19-Virus besonders gefährdet sind.
  • Nach Festlegung der Ständigen Impfkommission sind das zunächst die Bewohnerinnen und Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen und das Personal in Altenpflegeeinrichtungen.
  • Das Impfzentrum der Senatorin für Gesundheit wendet sich dazu an alle Altenpflegeeinrichtungen und vereinbart einen Impftermin.
  • Sobald mehr Impfstoff zur Verfügung steht, werden weitere gefährdete Gruppen geimpft wie z.B. die über 80-jährigen, medizinisches Personal in Intensivstationen und im Kontakt mit Covid-19 erkrankten. 
  • Zurzeit ist es für alle anderen Gruppen nicht möglich, sich impfen zu lassen.

Voraussetzungen

Anspruch haben Personen:

  • die in der Bundesrepublik Deutschland in der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert oder
  • die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland oder
  • die in der Bundesrepublik Deutschland in einer in den §§ 2 bis 4 der Coronavirus-Impfverordnung genannten Einrichtung oder in einem in den §§ 2 bis 4 der Coronavirus-Impfverordnung genannten Unternehmen behandelt, gepflegt oder betreut werden oder tätig sind oder
  • die im Auftrag einer in den §§ 2 bis 4 der Coronavirus-Impfverordnung genannten Einrichtung oder eines in den §§ 2 bis 4 der Coronavirus-Impfverordnung genannten Unternehmens im Ausland tätig sind.

Die jeweiligen Phasen sind in Unterphasen aufgeteilt!

Höchste Priorität (Phase 1)

  1. Über 80-Jährige
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  3. Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege begutachten und prüfen
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden (wie z.B. Bronchoskopie)
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht - insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

Hohe Priorität (Phase 2)

  1. Über 70-Jährige
  2. Personen mit Trisomie 21
  3. Personen nach einer Organtransplantation
  4. Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung (bipolare Störung, Schizophrenie, schwere Depression)
  5. Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  6. Personen mit schweren chronischen Lungenerkrankungen (z.B. interstitielle Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose), Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (mit BMI über 40)
  7. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  8. Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 70 Jahre alt sind, nach Organtransplantation oder die eine der vorgenannten Erkrankungen oder Behinderung haben.
  9. Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von Schwangeren (Die Kontaktpersonen werden von der Person bzw. der Schwangeren selbst oder von einer sie vertretenden Person bestimmt.)
  10. Personen, die in stationären oder teilstationären Einrichtungen für geistig oder psychisch behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  11. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärztinnen und Ärzte und Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  12. Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Erfasst sind auch Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  13. Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in besonders relevanten Positionen zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur
  14. Personen, die insbesondere in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen untergebracht oder tätig sind
  15. Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Erhöhte Priorität (Phase 3)

  1. Über 60-Jährige
  2. Personen insbesondere mit folgenden Erkrankungen: behandlungsfreie in Remission befindliche Krebserkrankungen (Remissionsdauer mind. 5 Jahre), Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Arrhythmie, Schlaganfall, Asthma, chronisch entzündliche Darmerkrankung, Diabetes mellitus (mit HbA1c
  3. Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  4. Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen Personen, die nicht ein einer Einrichtung leben, die über 60 Jahre alt sind und eine der vorgenannten Erkrankungen haben
  5. Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind
  6. Personen, die in besonders relevanter Position in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
  7. Beschäftigte, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  8. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  9. Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
  10. Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Rechtsgrundlagen

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

Die Impfung ist kostenfrei

  • Zurzeit können nur sehr wenige Menschen geimpft werden. Diese werden von den Impfzentren entweder über ein persönliches Anschreiben oder über die Einrichtungsleitungen benachrichtigt.

  • Am 21.12.2020 wurde in der EU der COVID-19-Impfstoff der Firma BioNTech/Pfizer mit dem Namen COMIRNATY zugelassen und am 06.01.2021 der COVID-19-Impfstoff von Moderna. Am 29.01.2021 folgte der Impfstoff von AstraZeneca. Alle drei Impfstoffe schützen gegen die Ansteckung durch das SARS-CoV-2 Virus. Wie jeder andere Impfstoff, wurden die beiden Impfstoffe intensiv geprüft, indem sie streng kontrollierte Prozesse durchlaufen mussten. Es gibt dafür klare gesetzliche und wissenschaftliche Vorgaben, bevor sie zur Anwendung am gesunden Menschen kommen. Das Zulassungsverfahren für einen Impfstoff ist - national oder auch international - ein aufwändiger Prozess und unterliegt strengen wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Kontrollen. Seit dem 27.12.2020 steht der Impfstoff von BioNTech/Pfizer und seit dem 12.01.2021 der Impfstoff von Moderna dem Land Bremen zur Verfügung. Der Impfstoff von AstraZeneca wurde am 06.02.2021 geliefert. Am 11.03.2021 wurde zudem in der EU der COVID-19-Impfstoff der Firma Janssen-Cilag International NVr mit dem Namen COVID-19 Vaccine Janssen (umgangssprachlich Impfstoff von Johnson & Johnson) zugelassen. Es ist derzeit noch nicht abschätzbar, wann dieser dem Land Bremen zur Verfügung steht. Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist aller Voraussicht nach ab Mitte April in Bremen verfügbar, jedoch nur in eingeschränkter Menge.

  • Bei der Beantwortung dieser Frage müssen zwei Aspekte bedacht werden: der Individualschutz und der Gemeinschaftsschutz. Grundsätzlich sollte jede:r, der:die sich gegen COVID-19 impfen lassen möchte, eine Impfung bekommen können (Individualschutz). Mathematische Modelle zeigen, dass erst bei einer Immunität von ca. 70% in der Bevölkerung die Übertragungen von SARS-CoV-2 soweit limitiert sind, dass diese Pandemie vorübergeht (Gemeinschaftsschutz).

  • Die Impfungen sind kostenlos, die Kosten tragen Bund und Länder.

  • Nein, die Impfung ist freiwillig. 

  • Man muss unterscheiden zwischen Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Impfreaktionen können wie bei jeder Impfung auch nach der Corona-Schutzimpfung direkt im Anschluss an die Impfung auftreten und dauern meist nur wenige Tage an:

    Reaktionen an der Einstichstelle:

    • Schmerzen an der Einstichstelle,
    • Rötung an der Einstichstelle,
    • Schwellung an der Einstichstelle.

    Allgemeinsymptome:

    • Abgeschlagenheit
    • Kopfschmerzen 
    • Muskelschmerzen 

    Wer mit vier bis 16 Tagen Abstand zur Impfung allerdings Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Geimpfte sollten sich sofort an einen Arzt wenden, wenn sie vier bis 16 Tage nach einer Impfung - also nach Abklingen der üblichen Impfreaktionen - Symptome wie Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Betroffene sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

  • Sobald die STIKO (Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut) eine Impfung empfiehlt, haften Bund und Länder vollständig für Impfschäden. Die STIKO hat die Corona-Schutzimpfung empfohlen. Bitte wenden Sie sich im Falle eines Impfschadens an das Amt für Versorgung und Integration Bremen, office@avib.bremen.de

  • Nein

  • In der Regel wird der Hausarzt gegen die Wintergrippe impfen, das Impfzentrum gegen das Coronavirus.

  • Nein, eine Überweisung wird nicht benötigt.

  • Eine eigenständige Anmeldung zur Impfung im Impfzentrum ist nicht möglich. Aufgrund des knappen Impfstoffes wird die Bevölkerung in einer Reihenfolge geimpft, die die Coronavirus-Impfverordnung festlegt ist. Diejenigen, die geimpft werden können, werden persönlich vom Impfzentrum benachrichtigt. Mit der Benachrichtigung erhalten die Personen einen Zugangscode. Nur mit einem Zugangscode kann eine Terminvergabe erfolgen. Ohne Termin ist keine Impfung möglich.

    Ab Ostern können definierte Gruppen auch eine Impfung bei Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin erhalten. Dazu ist eine Terminvereinbarung direkt mit dem Arzt / der Ärztin erforderlich.

  • Davon ist auszugehen. Wann welche Impfstoffe zugelassen werden ist derzeit unbekannt.

  • Ein zeitlicher Abstand wird empfohlen. Es sollte ausreichend Zeit zwischen den Impfungen verstreichen, damit die Impfnebenwirkungen abklingen. 

  • Verhalten Sie sich so, als ob Sie positiv wären: AHA-Regeln einhalten, Kontakte vermeiden. In Herbst und Winter, wenn wir uns vermehrt in geschlossenen Räumen aufhalten, ist auch das regelmäßige Lüften sehr wichtig.

  • Aktuelle und ausführliche Informationen sind am einfachsten im Internet zu finden, zum Beispiel auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts www.rki.de und www.wir-gegen-viren.de.

  • Generell kann gesagt werden, dass eine Impfung vor eigener Erkrankung schützen kann und deswegen auch sinnvoll ist.

  • "Die Impfungen in der ersten Priorisierungsgruppe sind nahezu abgeschlossen und es laufen in den Impfzentren Impfungen in der Priorisierungsgruppe II. Inzwischen wurden Impfeinladungen an Personen mit Vorerkrankungen zwischen 75 und 79 Jahren durch die Krankenversicherungen versendet. Alle anderen Personen zwischen 70 und 79 Jahren, sowohl mit als auch ohne Vorerkrankungen, erhalten derzeit ebenfalls ihre Impfeinladung erhalten. Dadurch kommt es teilweise zu doppelten Einladungen. Personen, die zwei Einladungen erhalten, können die zweite Einladung ignorieren. Eine Weitergabe des Impfcodes ist nicht möglich, bei Terminvereinbarung erfolgt eine Alterskontrolle. Daneben werden in den Impfzentren und durch die mobilen Teams der Impfzentren derzeit spezifische Berufsgruppen der Priorisierungsgruppe II (bspw. Beschäftigte in Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Kitas, Schulen, Jugendhilfeeinrichtungen, etc.) und derzeit Personen mit Vorerkrankungen, die in einer Einrichtung leben, geimpft.

    Ab Mittwoch, 07.04. impfen auch die niedergelassen Ärzte und Ärztinnen:

    • immobile Personen
    • pflegende Angehörige von Personen mit Pflegegrad
    • zwei enge Kontaktpersonen von Personen über 70 Jahren mit Pflegegrad oder mit Pflegegrad und einer Vorerkrankung
    • Menschen, die neu in eine (Alten-)pflegeeinrichtung einziehen bzw. von einem Krankenhausaufenthalt zurückkehren
    • ab Mitte April durch Gynäkologinnen und Gynäkologen enge Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

  • Die Impfungen erfolgen entlang des Erstwohnsitzes. Grund dafür ist die Verteilung der Impfdosen auf die Bundesländer anhand ihrer Einwohner:innenzahl.

  • Das Impfzentrum Bremen Nord startete am Mittwoch, 17.02.2021 in Vegesack (ehemaliges Hotel Strandlust). Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 10-18 Uhr.
    Dieses Impfangebot gibt es, um besonders älteren Menschen (über 80 Jahre) weite Wege zu ersparen. Es wird dort ausschließlich BionTech verimpft. Da der Standort des Impfzentrums Vegesack nur begrenzte Kapazitäten hat, ist ein Arbeiten mit zwei Impfstoffen aus logistischen Gründen nicht möglich.
    Impftermine können nicht nur durch Personen vereinbart werden, die in Bremen-Nord leben, sondern auch in anderen Bremer Stadtteilen gemeldet sind. Dazu ist sowohl bei der telefonischen Terminvereinbarung, als auch bei der Terminvereinbarung über die Online-Plattform eine Auswahl möglich. Online kann der Ort für diejenigen, die einen BionTech-Code haben, ausgesucht werden. Im Callcenter fragen die Agents bei BionTech-Kunden nach, ob sie einen Termin in Vegesack (Impfzentrum Bremen-Nord) haben möchten.

  • Alle Ü80-Jährigen wurden bereits benachrichtigt und haben per Post einen individuellen Code erhalten. Über die auf dem Schreiben angegebene Telefonnummer bzw. auf der angegebenen Internetseite kann mit Hilfe des Zugangscodes ein Termin im Impfzentrum vereinbart werden.

  • Sie sollten pünktlich zum Termin am Impfzentrum erscheinen (aber bitte nicht vor der angegebenen Uhrzeit am Haupteingang sein) und ca. 1 Stunde Zeit einplanen.

  • Leider gibt es zurzeit noch zu wenig Impfstoff. Deshalb legt die Coronavirus-Impfverordnung fest, welche Personen zuerst geimpft werden sollen. Es sind Personen, die bei Erkrankung einen besonders gefährlichen Verlauf befürchten müssen und die sich am wenigsten selbst schützen können. Das waren bislang in allererster Linie Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, und über 80-Jährige. Schritt für Schritt, je nachdem wieviel Impfstoff zur Verfügung steht, werden nun auch weitere Gruppen geimpft. Die impfberechtigten Personen werden vom Impfzentrum der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz benachrichtigt. Eine genaue Zeitplanung kann nicht gemacht werden, weil unklar ist, wann wieviel Impfstoff zur Verfügung steht. Ab Mittwoch, 07.04.2021 steigen auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in die Impfungen ein.

  • Die Impfeinladungen werden auf unterschiedlicher Weise versendet. Die Impfungen in der ersten Priorisierungsgruppe sind nahezu abgeschlossen und es laufen Impfungen in der Priorisierungsgruppe II. Die Priorisierungsgruppe II und auch später III fällt deutlich größer aus als die vorherige Gruppe. Die betroffenen Personen werden deshalb schrittweise und nicht sofort komplett informiert. Es kann sich aktuell nirgendwo angemeldet oder für eine Impfung im Impfzentrum registriert werden. Auf welchem Weg Sie informiert werden, erfahren Sie, sobald ein Verfahren feststeht, durch die öffentlichkeitswirksame Bekanntgabe. Wann genau das sein wird, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Es hängt von der Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes ab. Die für eine Impfung im Impfzentrum berechtigten Personen werden benachrichtigt.

  • Es werden ein Aufklärungsbogen, ein Anamnesebogen zur Erfassung von Vorerkrankungen und ein Einwilligungsbogen per Mail oder per Post verschickt, je nachdem, wie die Impfberechtigten benachrichtigt werden. Diese Unterlagen sind für das Impfzentrum Bremen nicht auszufüllen. Im Impfzentrum Bremen erhalten die impfberechtigten Personen personifizierte Unterlagen, die erst nach der Beratung durch den Arzt ausgefüllt und unterschrieben werden. Für das Impfzentrum Bremerhaven dürfen die Begleitzettel gerne vorausgefüllt mitgebracht werden.

  • Das Impfzentrum der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz Bremen verschickt die Briefe. 

  • Nein, die Daten kommen vom Einwohnermeldeamt, dort sind Betreuer:innen nicht vermerkt. Der:die Betreuer:in muss auf die Post des Impfberechtigten achten.

  • Ja, Sie müssen am Check-In eine Arbeitsbescheinigung der/des stationären oder ambulanten Einrichtung/Dienstes vorlegen.

  • Eine Auswahl ist nicht möglich. Impfberechtigte werden vorrangig mit einem Impfstoff versorgt, sofern dieser nur für eine bestimmte Altersgruppe empfohlen ist.

  • Ja, in allen Impfzentren steht ein barrierefreies WC zur Verfügung.

  • Das Land Bremen erhält weniger als 1% der bundesweit verfügbaren Impfdosen. Dies entspricht dem Bevölkerungsanteil Bremens im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Deutschlands. Die tatsächlich gelieferte Menge schwankt von Woche zu Woche erheblich.

  • Die bestehenden Empfehlungen (siehe AHA-Regeln) und Einschränkungen zum Infektionsschutz gelten für alle weiter.

  • Für eine Terminänderung müssen Sie Ihren Code erneut unter https://impfzentrum.bremen.de/ eingeben. Im unteren Bereich befindet sich ein Button "TERMINE ABSAGEN". Nachdem Sie diesen angeklickt haben, müssen Sie Ihr Geburtsdatum zur Identifikation eingeben. Danach können Termine storniert werden, und der Code ist zur neuen Terminvergabe freigeschaltet. Wenn der erste Impftermin schon in der Vergangenheit liegt, erscheint ein zusätzlicher Button „ÄNDERUNG DES ZWEITEN TERMINS“. Zur Verifizierung muss noch einmal das Geburtsdatum des Impfberechtigen/der Impfberechtigten eingegeben werden, dann kann ein neuer Zweittermin gewählt und im letzten Schritt gespeichert werden.

  • Im Land Bremen sind aktuell an drei Orten Impfzentren eingerichtet.

    In Bremen-Mitte befindet sich das Zentrum in der Messehalle 4, 5 und 7. Dort gehen wir von einer Impfkapazität von 1600 - 2400 Impfungen täglich aus.

    In Bremen-Vegesack befindet sich das Impfzentrum im ehemaligen Hotel Strandlust.

    In Bremerhaven entsteht das Impfzentrum in der Stadthalle, in welcher täglich 300 Impfungen möglich sein werden.

    Die Öffnungszeiten werden an vereinbarte Termine angepasst.

    Standort Bremen: Halle 7 Findorffstr. 101 28215 Bremen,

    Standort Bremen-Vegesack, Rohrstraße 11, 28757 Bremen,

    Standort Bremerhaven: Stadthalle Bremerhaven Veranstaltungs- und Messe GmbH Wilhelm-Kaisen-Platz 1 27576 Bremerhaven

    Eine Impfung im Impfzentrum ohne vorherige Terminvereinbarung ist nicht möglich! Die Impfungen werden auch durch mobile Teams durchgeführt. Außerdem werden Impfstoffe an selbstimpfende Einrichtungen, wie zum Beispiel Kliniken verteilt.

  • Bitte prüfen Sie, ob eine Person Ihres Vertrauens Sie bei dem Weg in das Impfzentrum unterstützen kann. Diese Person darf Sie auch im Impfzentrum begleiten. Wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen ‚‚aG‘‘, ‚‚Bl‘‘ oder ‚‚H‘‘ besitzen oder durch die Pflegekasse in den Pflegegrad 3, 4 oder 5 eingestuft wurden, werden für Sie die Kosten eines Transportes zum/vom Impfzentrum von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren behandelnden Hausarzt oder Ihre behandelnde Hausärztin und lassen sich eine Verordnung zur Krankenbeförderung ausstellen. Für diejenigen, die nicht von Verwandten/Freunden etc. ins Impfzentrum gebracht werden können oder kein Anrecht auf eine Verordnung haben, besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Taxifahrt. Wenn Sie eine solche benötigen, kontaktieren Sie bitte Taxi-Ruf Bremen (0421 14014). Die kostenlose Taxifahrt sollten möglichst nur diejenigen nutzen, die nicht von Verwandten/Freunden etc. ins Impfzentrum gebracht werden oder kein Anrecht auf eine Verordnung haben und gilt nur für Personen, die noch in diesem Jahr das 80. Lebensjahr erreichen. Wenn Sie das Impfzentrum nicht aufsuchen können, können wir Ihnen hier zurzeit leider keine Impfung anbieten. Nach Ostern impfen die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte vorrangig immobile Personen, pflegende Angehörige von Personen mit Pflegegrad sowie zwei enge Kontaktpersonen von Personen über 70 Jahren mit Pflegegrad oder mit Pflegegrad und einer Vorerkrankung.

  • Nein, im Rahmen des Impfvorgangs kann ein Ersatzdokument ausgestellt werden, das analog eines Impfpasses genutzt werden kann und mittels dessen auch nachträglich eine Eintragung in den Impfpass (durch den/die Hausarzt/Hausärztin) möglich ist. Sie müssen allerdings Ihren Personalausweis zur Impfung mitbringen.

  • Bei Ihrer Ankunft am Impfzentrum müssen Sie sich anmelden und ausweisen. Wichtig: Nur mit vorher vereinbartem Termin können Sie sich impfen lassen! Danach folgt ein Arztgespräch, das in Ihrer Landessprache durchgeführt werden kann. Es werden Vorerkrankungen und Medikamenteneinnahmen abgefragt. Wird während des Arztgesprächs festgestellt, dass für Sie kein Risiko für eine Impfung vorliegt, werden Sie an die Impfstation weitergeleitet. Im Ruhebereich können Sie sich ausruhen. Sanitäter:innen helfen, falls es zu akuten Impfreaktionen kommt. Danach ist ein Check-Out erforderlich, um die Impfung vollständig zu dokumentieren. Am Check-Out erhält man bei Bedarf einen Beförderungsschein für das Taxi (nur über 80-Jährige). Vor dem Haupteingang am Impfzentrum stehen Taxen bereit. Treten nach der Impfung wider Erwartens Komplikationen auf, wenden Sie sich bitte an Ihre/n Hausarzt/Hausärztin oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst.

  • Bitte nutzen Sie das Meldeformular und senden Sie dieses Mail an meldung.impfen@feuerwehr.bremen.de.

  • Ja, neben einer Berufshaftpflicht ist auch die Approbation notwendig.

  • Es stehen in Bremen-Mitte, in Bremen-Vegesack und in Bremerhaven Rollstühle zum Ausleihen für den Impfvorgang zur Verfügung.

  • Wenn der Termin nicht wahrgenommen wird, verfallen die Termine für die Erst- und Zweitimpfung. Der Code kann verwendet werden, um einen neuen Termin zu vereinbaren.

  • Einige der Mitarbeiter im Impfzentrum haben ihre Erstimpfung vor Ort erhalten. Beide Impftermine wurden nachträglich im System erfasst, und es wurde ein Code herausgegeben. Wenn nun der zweite Termin geändert werden muss, werden sie auch bei der Terminvergabe anrufen. Da das Geburtsdatum dem Systemprogrammierer nicht vorlag, wurde bei allen der 01.01.1900 hinterlegt.

  • Die Vorlage von Dienstausweisen wird als ausreichend angesehen. Die Anforderung einer zusätzlichen Arbeitsbescheinigung ist für diese Personengruppe nicht erforderlich.

  • Für den Fall, dass Sie in Ihren gesundheitlichen Belangen durch eine rechtliche Betreuung vertreten werden, geben Sie diese Information bitte an Ihre rechtliche Vertretung weiter. Ihre rechtliche Vertretung kann gerne mit zu dem Termin ins Impfzentrum kommen oder sich vorab bei einem Arzt oder einer Ärztin des Impfzentrums aufklären lassen.

  • Impfberechtigte müssen mindestens 16 Jahre alt sein. Das betrifft zum Beispiel Auszubildende im Seniorenheim. Sie müssen ein Einverständnis der Erziehungsberechtigten mitbringen, bzw. ein Erziehungsberechtigter kommt mit. Dann ist eine Impfung für die minderjährigen Mitarbeitenden kein Problem.

  • Die Ü80-jährigen können kostenfrei mit dem Taxi fahren. Dafür ist das folgende Verfahren vorgesehen:

    1. Die Ü80-Impfberechtigten bestellen persönlich und selbstständig über die Taxizentrale Bremen (Tel. 0421 14014) bzw. über die Taxiunternehmen nordee taxen und Taxi-Lloyd in Bremerhaven (Tel. jeweils 0471 40044) ein Taxi
    2. die Bestellung wird nicht über das Callcenter ausgelöst.
    3. Die Ü80-Impfberechtigten lassen sich kostenlos zum Impfzentrum fahren.
    4. Der/Die Taxifahrer/in begleitet die Person bis zum Eingang des Impfzentrums (Foyer) und erhält dort vom Impfzentrum einen Beleg für die Fahrt.
    5. Der/Die Taxifahrer/in rechnet gesammelte Belege mit der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz ab.
    6. Nach dem Impfen können die Ü80-Impfberechtigten im Impfzentrum am Check-Out einen Beförderungsschein erhalten und sich damit in eines der vor dem Eingang stehenden Taxen setzen - oder ein Taxi rufen. Auch die Rückfahrt ist kostenlos.

    Für alle U80-jährige Bürger:innen, die keinen Anspruch auf eine finanzierte Beförderung durch die Krankenkasse haben, gilt dieses Angebot nicht.

  • Bei der Priorisierung innerhalb der COVID-19-Impfempfehlung der STIKO können nicht alle Krankheitsbilder oder Impfindikationen berücksichtigt werden. Deshalb sind Einzelfallentscheidungen möglich. Die eingerichtete Impfkommission kann vereinzelt Personen, die vorzeitig geimpft werden müssen und nicht in der Impfreihenfolge der STIKO berücksichtigt wurden, in die jeweilige Priorisierungskategorie einordnen. Personen, bei denen auf Grund ihrer gesundheitlichen Situation ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder sogar tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, haben die Möglichkeit, einen Antrag auf frühzeitige Berücksichtigung in der Impfreihenfolge zu stellen. Es bedarf kein Antrag an die Impfkommission, wenn jemand aufgrund seiner Vorerkrankung richtigerweise in der Impfreihenfolge der STIKO in Priorität 2 oder 3 eingeordnet ist. Antragsberechtigt ist jede Person, die ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Freien Hansestadt Bremen hat. Der Antrag muss folgende Unterlagen enthalten:

    • Name, Anschrift und Alter der antragsstellenden Person
    • Begründung über die besondere gesundheitliche Situation
    • Ärztliche Unterlagen, die belegen, dass ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf besteht. Diese Unterlagen dürfen nicht älter als vier Wochen sein
    • Wenn gewünscht, kann auch eine Erklärung zur Entbindung der Schweigepflicht für den behandelnden Arzt oder die behandelnde Ärztin beigefügt werden. Dazu sollten dann auch Kontaktdaten beigefügt werden. Bitte teilen Sie uns Namen und Anschrift der behandelnden Ärzt:innen mit und außerdem eine Notfallhandynummer, unter der diese von der Impfkommission jederzeit erreichbar sind, wenn diese Rückfragen zu Ihrem Krankheitsbild haben.
    • Die Impfkommission entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen über die jeweiligen Anträge und teilt die Entscheidungen schriftlich mit.

    Anträge können entweder per E-Mail an impfkommission@gesundheit.bremen.de oder postalisch an:

    Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

    -Impfkommission-
    Contrescarpe 72
    28195 Bremen

    gerichtet werden.

  • Diejenigen zwischen 70 -79 Jahren, die noch keine Nachricht von ihrer Krankenkasse aufgrund ihrer Vorerkrankung erhalten haben, erhalten derzeit vom Impfzentrum einen Brief mit einem Code, mit dem sie einen Impftermin vereinbaren können.

    Personen mit Vorerkrankungen, die unter 70 Jahre sind, können ab Ostern bei Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin einen Termin für die Schutzimpfung vereinbaren.

  • Nein.

  • Wenn Sie einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen ‚‚aG‘‘, ‚‚Bl‘‘ oder ‚‚H‘‘ besitzen oder durch die Pflegekasse in den Pflegegrad 3 (mit dauerhafter Mobilitätsbeeinträchtigung), 4 oder 5 eingestuft wurden, werden für Sie die Kosten eines Transportes zum/vom Impfzentrum von Ihrer gesetzliche Krankenkasse übernommen. Bitte wenden Sie sich dazu an Ihren behandelnden Hausarzt oder Hausärztin. Dort wird Ihnen eine Verordnung zur Krankenbeförderung ausgestellt. Mit dieser Verordnung können Sie kostenlos ein Taxi oder einen geeigneten Fahrdienst benutzen.

  • Der zweite Impftermin kann problemlos verschoben werden. Die Patient:innen können den Termin auf einen anderen Zeitpunkt verschieben, an dem sie wieder zuhause und mobil sind.

  • Personen, die sich (nicht wegen einer Corona-Infektion) in stationärer Behandlung im Krankenhaus befinden und den Termin der zweiten Impfung in ihrer Pflegeeinrichtung nicht wahrnehmen können, können sich nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus bei ihrer Heimleitung melden und nachträglich einen Termin für die zweite Impfung erhalten.

  • Nein. Falls Sie zu Hause gepflegt werden (egal, ob ein Pflegegrad vorliegt oder nicht) und Sie das Impfzentrum nicht per Taxi aufsuchen können, können wir Ihnen zurzeit leider keine Impfung anbieten. Der Impfstoff kann nicht einzeln in einem Privathaushalt verabreicht werden.

  • Aufgrund der anzunehmenden Immunität nach durchgemachter Infektion, zur Vermeidung überschießender Nebenwirkungen und in Anbetracht des bestehenden Impfstoffmangels sollten ehemals an COVID-19 erkrankte Personen nach Ansicht der STIKO unter Berücksichtigung der Priorisierung im Regelfall etwa 6 Monate nach Genesung geimpft werden. Tritt nach Verabreichung der 1. Impfstoffdosis eine labordiagnostisch gesicherte (positive PCR) SARS-CoV-2-Infektion auf, sollte nach Ansicht der STIKO die Verabreichung der 2. Impfstoffdosis ebenfalls erst etwa 6 Monate nach Genesung bzw. Diagnosestellung erfolgen.

  • Alle Personen, die in einer Pflegeeinrichtung arbeiten (oder bei in Privathaushalten gepflegte Personen tätig sind) und einen engen Kontakt zu Bewohner:innen haben (z. B. Physiotherapeutinnen, Ergotherapeutinnen, Logopädinnen und medizinische Fußpflegerinnen), können geimpft werden, egal ob sie zur Stammbelegschaft gehören oder nicht. Die Einrichtungen sind angehalten, den Bedarf zu melden. Es kann auch nachträglich gemeldet werden, wenn die Belegschaft schon geimpft ist. Sollte eine Einrichtung dem nicht nachkommen (können), melden Sie sich bitte nicht individuell, sondern wenden Sie sich über Ihren konkreten Arbeitgeber direkt an meldung.impfen@feuerwehr.bremen.de. Der Arbeitgeber muss nachweisen, wie viele Personen konkret mit welcher Tätigkeit in der Pflege arbeiten.

    Als Selbstständige können Sie sich auch direkt an meldung.impfen@feuerwehr.bremen.de wenden. Dabei soll bitte die Zahl der in Bremen beschäftigten Personen ab 18 Jahren und unter 18 Jahren angegeben werden. Die jeweiligen Praxen oder Firmen erhalten daraufhin Terminvereinbarungscodes für eine individuelle Terminvergabe.

  • Personen über 80 bekommen ab KW 8 einen Brief zugeschickt, inklusive einem Code. Mit diesem Code können Sie im Callcenter oder online einen Termin für sich vereinbaren.
    Für die Stadtgemeinde Bremen gilt zusätzlich: Wenn der/die im gleichen Haushalt lebende Lebenspartner/in über 70 auch einen Termin machen möchte, kann er/sie das auch gerne tun. Das kann jedoch nur über das Call Center und nicht online erfolgen. In diesem Fall bitte immer an die Supervisor verbinden, diese können einen zweiten Code generieren.

  • Die Codes wurden bislang u. a. an die Mitarbeitenden der Altenpflegeeinrichtungen, ambulantes Pflegepersonal, niedergelassene Arztpraxen, zahnärztliche Praxen, Mitarbeitenden von Kitas und Grundschulen, Menschen mit Vorerkrankungen sowie 70-79 Jährige versendet.

  • Nein, die Codes sind nicht personifiziert.

  • Da die STIKO seit Dienstag, den 30.03.2021, neue Empfehlungen zum AstraZeneca-Impfstoff veröffentlicht hat, werden ab sofort alle Personen, die in diesem Jahr das 60. Lebensjahr vollenden oderjünger sind, mit einem anderen Impfstoff geimpft. Alle älteren Menschen, ab dem Jahrgang 1960 und älter können bedenkenlos mit AstraZeneca geimpft werden.

  • Der Abstand zwischen der ersten und zweiten AstraZeneca-Impfung solte 77-91 Tage betragen.

  • Nein, es besteht keine freie Wahl. Wegen der Impfstoffknappheit beinhaltet der Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus-SARS-CoV-2 nach der CoronaImpfV weiterhin nicht das Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen.

  • Bitte gestalten Sie Ihre Anfahrt über die Findorffstraße - TOR G, nicht über die Bürgerweide.

  • Es gibt kostenfreie Parkplätze. Zudem gibt es barrierefreie Parkplätze, allerdings ist Kopfsteinpflaster verlegt.

  • Die Vorlage eines Dienstausweises oder Tätigkeitsnachweises (ausgestellt von dem/der Arbeitgeber/in) wird als ausreichend angesehen.

  • Ja, in allen Impfzentren steht ein barrierefreier Zugang zur Verfügung

  • Die Impfstoffe BioNTech, Moderna und AstraZeneca müssen zwei Mal geimpft werden: BioNTech/Pfizer im Abstand von 29 bis 42 Tagen, Moderna im Abstand von 29 bis 42 Tagen und AstraZeneca im Abstand von 84 bis 91 Tagen. Der zeitnah (voraussichtlich Mitte April) verfügbare Impfstoff von Johnson & Johnson muss nur einmal geimpft werden.

  • Personen,die aufgrund ihrer Berufsgruppe in einer priorisierten Stufe geimpft werden, werden in Abhängigkeit des Standorts der Arbeitsstätte geimpft.

  • "Inzwischen wurden Impfeinladungen an Personen mit Vorerkrankungen zwischen 75 und 79 Jahren durch die Krankenversicherungen versendet. Alle anderen Personen zwischen 70 und 79 Jahren, sowohl mit als auch ohne Vorerkrankungen, erhalten derzeit ebenfalls ihre Impfeinladung ins Impfzentrum. Dadurch kommt es teilweise zu doppelten Einladungen. Personen, die zwei Einladungen erhalten, können die zweite Einladung ignorieren. Eine Weitergabe des Impfcodes ist nicht möglich, bei Terminvereinbarung erfolgt eine Alterskontrolle.

    Personen mit Vorerkrankungen, die unter 70 Jahre sind, können ab Ostern bei Ihrem Arzt / Ihrer Ärztin einen Termin für die Schutzimpfung vereinbaren."

  • Bislang wurden die Menschen, welche das 80. Lebensjahr vollendet haben, zur Impfung eingeladen. Hierbei werden die Briefe gestaffelt nach Alter verschickt. Sollten bis heute Ü80-jährige mit Erstwohnsitz in der Stadtgemeinde Bremen keinen Brief erhalten haben, sollten sie sich umgehend im Impfcallcenter melden. In diesem Falle bitte die Nummer 0421 5775 1177 wählen, die dort erreichten Mitarbeitenden können dann einen Impftermin vergeben.

  • Nein. Damit alle Menschen mit Vorerkrankungen möglichst schnell geimpft werden können, müssen die Partner ohne Vorerkrankungen noch ein wenig Geduld haben.

  • Nach eingehenden Prüfungen hat die Europäische Arzneimittelagentur die Fortsetzung der Impfung mit AstraZeneca empfohlen. Die Bundesregierung hatte zuvor die Verimpfung des COVID-19-Impfstoffes von AstraZeneca vorsorglich gestoppt, nachdem das Paul-Ehrlich-Institut dies empfohlen hatte.Die Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca wurden am 19.03.2021 in Deutschland wieder aufgenommen. Die Europäische Arzneimittelagentur hatte nach dem Bekanntwerden mehrerer Fälle von seltenen Hirnvenen-Thrombosen empfohlen, weiter mit dem Vakzin zu impfen, aber das Bewusstsein für mögliche Risiken zu schärfen. „Es war richtig, die Impfung mit AstraZeneca vorsorglich auszusetzen, bis die auffällige Häufung der Fälle dieser sehr seltenen Thrombosen-Art analysiert worden ist“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. „Ärztinnen und Ärzte müssen Bescheid wissen, damit sie die Impfwilligen aufklären können.“ Bürger:innen müssten zudem darauf vertrauen können, transparent informiert zu werden.Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts Prof. Klaus Cichutek erklärte, dass das Risiko-Nutzen-Profil des Impfstoffs von AstraZeneca der EMA zufolge weiterhin günstig sei. Bei Frauen unter 55 Jahren seien allerdings mehr Fälle von Thrombosen mit Thrombozytopenie - in manchen Fällen mit tödlichem Ausgang - im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung berichtet worden als normalerweise zu erwarten seien. Es handle sich aber um sehr wenige Fälle, sagte Cichutek. Und: „Es ist unklar, ob diese Events ursächlich mit dem Impfstoff in Zusammenhang zu bringen sind. Das PEI wird die Ereignisse weiter aufmerksam beobachten.“ Das zuständige Gremium der EMA, PRAC (Pharmacovigilance Risk Assessment Committee), hat empfohlen, einen entsprechenden Hinweis in den Beipackzettel aufzunehmen.Ärztinnen und Ärzte sollten auf Anzeichen einer solchen Sinusvenenthrombose achten und ihre Patientinnen und Patienten darauf hinweisen. Geimpfte sollten sich sofort an einen Arzt wenden, wenn sie vier bis 16 Tage nach einer Impfung - also nach Abklingen der üblichen Impfreaktionen - Symptome wie Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Betroffene sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. (https://www.zusammengegencorona.de/infos-zum-impfen/informationen-fuer-fachleute/informationen-zum-astrazeneca-impf-stopp/)Die Aufklärungsbögen für die Patienten wurden angepasst. Impfberechtigte werden von den Ärzt:innen im Impfzentrum umfassend aufgeklärt. Aufgrund von vermehrten Fällen dieser Hirnvenenthrombosen empfehlt die STIKO jedoch vorläufig den AstraZeneka-Impfstoff nur noch bei über 60-Jährigen einzusetzen. An diese Empfehlung hält sich auch Bremen. Seit Mittwoch, dem 31.03.2021 wird AstraZeneca nur noch an Ü60-Jährige verimpft.

  • Diejenigen zwischen 70 -79 Jahren, die noch keine Nachricht von ihrer Krankenkasse aufgrund ihrer Vorerkrankung erhalten haben, werden in den kommenden Tagen vom Impfzentrum einen Brief mit einem Code erhalten, mit dem sie einen Impftermin vereinbaren können. Alle unter 70-jährigen ohne Vorerkrankungen müssen sich noch etwas gedulden.

  • Aktuell empfiehlt die STIKO (Ständige Impfkommission) allen unter 60-Jährigen, die mit Astra Erstgeimpft wurden eine Zweitimpfung mit einem mRNA Impfstoff (https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Vierte_Empfehlung_2021-04-01.html). Sollten Sie bereits die Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben und unter 60 Jahre sein, erhalten sie in den kommenden Tagen einen Brief mit einem neuen Code für eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Mit diesem Code können Sie einen neuen Zweittermin vereinbaren. Der usprüngliche AstraZeneca-Zweittermin wird automatisch storniert. Die Zweitimpfung mit dem mRNA-Impfstoff sollte ca. 12 Wochen nach der Erstimpfung mit AstraZeneca erfolgen.

  • In Bremen werden zu keinem Zeitpunkt ungenutzte Impfstoffe verworfen. Durch eine individuelle Terminvereinbarung ist sehr genau bekannt, wie viel Impfstoff am jeweiligen Tag aufbereitet werden muss. Das Problem von kurzfristigen Terminabsagen oder nicht wahrgenommene Termine tritt in Bremen nur selten auf. Übriggebliebene Impfdosen werden dann kurzfristig an Beschäftigte im Rettungsdienst sowie im Katastrophenschutz verimpft.