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Hilfe und Beratung bei sexueller Belästigung

Sie haben verbale sexuelle Belästigung oder sogar einen konkreten sexuellen Übergriff am Arbeitsplatz erlebt und wissen nun nicht genau, was Sie tun sollen? Wir informieren Sie, wo Sie Hilfe finden und Beratung in Anspruch nehmen können.

Ein Kollege, eine Vorgesetzte, der Chef oder eine Kundin kommt Ihnen körperlich unerwünscht nahe oder bedrängt Sie? Sie werden zu sexuell gefärbten Handlungen aufgefordert, die Ihnen unangenehm sind? Man berührt Sie scheinbar zufällig an Brust oder Po, macht obszöne Witze oder sexuelle Anspielungen? Sie hören abwertende Bemerkungen über Ihre Figur? In ihrer Arbeitsumgebung werden pornografische Darstellungen gezeigt oder Nacktfotos auf dem Schreibtisch oder an der Wand ausgestellt?

All dies sind Formen sexueller Belästigung, sexueller Übergriffe oder sexistischer Aggression, gegen die Sie sich wehren können!

Sexuelle Belästigung ist ein sexualisiertes Verhalten, das von einer Seite als unangebracht oder anstößig erlebt wird. Ein Verhalten also, das die Würde des Gegenübers verletzt. Menschen haben das Recht, sich gegen ein solches unerwünschtes Verhalten zu wehren.

Ein Arbeitgeber bzw. eine Arbeitgeberin ist verpflichtet, Beschäftigte vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Dies regelt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Für Beschäftigte des Landes Bremen gilt außerdem eine Dienstanweisung.

Voraussetzungen

  • Sie sehen sich als Opfer sexueller Belästigung.
  • Sie wünschen eine vertrauliche Erstberatung für Personen, die sich darüber klar werden möchten, was sie nun tun wollen oder sollen.

Wenden Sie sich an eine der genannten Stellen. Dort werden Sie kostenfrei und vertraulich beraten und können die nächsten Schritte besprechen.

Die ADA, Antidiskriminierung in der Arbeitswelt bietet Beratung.
Telefon: 0421-69 628 639 oder 0421-960 89 12
Mail: info@ada-bremen.de

Arbeitsstelle gegen Diskriminierung und Gewalt der Uni Bremen
Expertise und Konfliktberatung
Telefon: 0421-218-60170
Mail: sksadeug@uni-bremen.de   

Die Anti-Diskriminierungs-Stelle des Bundes berät telefonisch montags bis freitags von 9-12 Uhr und 13-15 Uhr.
Telefon: 030-185 551 865
Mail: beratung@ads.bund.de  

Beratung in Bremerhaven

ZGF Bremerhaven
Ansprechpartnerin ist Dr. Anne Röhm
Telefon: 0471-596 13823
E-Mail: anne.roehm@frauen.bremen.de   

Weitere Hinweise

Manchmal reicht es, wenn Sie deutlich machen, dass Sie dieses Verhalten nicht mehr wünschen. Wenn nicht, können Sie sich an eine betriebliche Beschwerdestelle, an die Frauenbeauftragte oder an den Betriebs- und Personalrat wenden.

Die genannten weiteren Einrichtungen beraten kostenfrei und vertraulich. 

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich.

Weitere Dienstleister

Nachfolgend aufgeführte Stellen stehen außerhalb der bremischen Verwaltung, können Ihnen aber bei der Inanspruchnahme der Dienstleistung behilflich sein.
Die Angaben auf den verlinkten Darstellungen werden von den Dienstleistern selbst gepflegt und stehen nicht in der Verantwortung der bremischen Verwaltung.