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Antrag auf Anrechnung sozialpädagogischer Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Bremen

Wenn Sie bereits die staatliche Prüfung zum/zur Sozialarbeiter_in/Erzieher_in/Heilerziehungspfleger_in oder Elementarpädagog_in im Bundesland Bremen abgelegt haben und kein reguläres Anerkennungsjahr absolvieren möchten, gibt es für Sie die Möglichkeit, sich nachträglich Tätigkeiten anrechnen zu lassen. Hierbei gibt es unterschiedliche Voraussetzungen für die verschiedenen Berufsgruppen.

Bitte vereinbaren Sie selbständig einen Beratungstermin mit den Ansprechpartnerinnen im Referat Ausbildung der Senatorin für für Kinder und Bildung.

In dem Gespräch wird der weitere Ablauf besprochen und Sie werden darauf hingewiesen, worauf bei der Praxisstelle zu achten ist.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, die staatliche Anerkennung über Anrechnung von Tätigkeiten zu erlangen, reichen Sie nach Ablauf des Zeitraums einen Antrag auf Anrechnung ein.

 

 

Voraussetzungen

Um für eine Anrechnung in Frage zu kommen, muss der fachliche Abschluss bereits erworben sein. Das heißt, zum Zeitpunkt der Beratung ist bereits die staatliche Prüfung zum/zur Erzieher_in/Heilerziehungspfleger_in/Sozialarbeiter_in oder Elementarpädagog_in durch die Fachschule, Hochschule/Fachhochschule oder Universität im Land Bremen erfolgt.

Welche Unterlagen benötige ich?

  • Lebenslauf
  • Formloser Antrag auf Anerkennung
  • Arbeitsvertrag
    mit der Einrichtung, von der die Tätigkeit angerechnet werden soll
  • Beurteilung oder Arbeitsrechtliches Zeugnis
    Über den gesamten relevanten Zeitraum
  • Zeugnis der Fachschule/ Universität/ Hochschule/ Fachhochschule
    Beglaubigte Kopie oder Original zur Ansicht
Absolvent_innen wenden sich selbständig an eine/n der Ausbildungsberater_innen, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Nachdem der benötigte Zeitraum abgeleistet wurde, stellt die Person wiederum selbständig einen Antrag auf Anrechnung, der vom Ausbildungsbereich beschieden wird. Der Antrag kann persönlich eingereicht oder per Post an das Referat Ausbildung der Senatorin für Kinder und Bildung versendet werden.

Rechtsgrundlagen

Welche Fristen sind zu beachten?

Laut Anerkennungsordnungen muss innerhalb von fünf Jahren nach Abschluss der Ausbildung/des Studiums die staatliche Anerkennung erreicht werden. Ist dies nicht möglich, kann ein Antrag auf Fristverlängerung gestellt werden, über den im Einzelfall entschieden wird.

Wie lange dauert die Bearbeitung

Im Regelfall wird über Anträge auf Anrechnung innerhalb von 4 Wochen entschieden.

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

keine

  • Die staatliche Anerkennung wird in Bremen auf Grundlage der Landesregelung vergeben. Das Bundesland, in dem die staatliche Prüfung absolviert wurde, ist auch für die Verleihung der staatlichen Anerkennung zuständig. Wir übernehmen aus anderen Bundesländern nur Personen der Berufsgruppen Erzieher_innen und Heilerziehungspfelger_innen, wenn das jeweilige Bundesland (die zuständige Behörde) uns gegenüber erklärt, dass die betreffende Person bislang in ihrem Bundesland die staatliche Anerkennung noch nicht beantragt hat, und wir im Rahmen der Amtshilfe Sie in das „Bremer Verfahren“ zur staatlichen Anerkennung übernehmen. Damit wollen wir ausschließen, dass Personen, denen in dem jeweils zuständigen Bundesland die staatliche Anerkennung versagt wird, dies in Bremen erneut beantragen. Für Sozialarbeiter_innen und Erzieher_innen / Heilerzeihungspfleger_innen ohne Amtshilfegesuch ist es möglich, als Gasthörer die bremischen Begleitveranstaltungen zu besuchen.
  • Wenn Sie uns eine nicht beglaubigte Kopie vorlegen, benötigen wir das Original zur Einsicht. Dies ist nur bei persönlichem Erscheinen möglich.