Den "Kleinen Waffenschein" benötigen Sie, wenn Sie eine Schreckschusswaffe, eine Reizstoffwaffe oder eine Signalwaffe mit PTB-Kennzeichnung bei sich führen wollen.

Es ist zu beachten, dass bezüglich des Kleinen Waffenscheins alle 3 Jahre eine Zuverlässigkeitsprüfung erfolgen muss, welche mit weiteren Kosten i.H.v. 42,00 Euro verbunden ist!

Für den Umgang mit Waffen oder Munition ist in den meisten Fällen eine Erlaubnis erforderlich. Den „Kleinen Waffenschein“ benötigen Sie, wenn Sie eine Schreckschusswaffe, eine Reizstoffwaffe oder eine Signalwaffe mit PTB-Kennzeichnung bei sich führen wollen.

Der Begriff „Führen“ bedeutet nach dem Waffengesetz: Die Ausübung der tatsächlichen Gewalt außerhalb der eigenen Wohnung, der eigenen Geschäftsräume, des eigenen befriedeten Besitztums (z.B. eingezäuntes Grundstück) oder einer Schießstätte.

Beachten Sie, dass das Führen einer Schreckschuss- oder Reizstoffwaffe nicht geeignet ist, um sich vor Überfällen zu schützen. Eine Bewaffnung erhöht eher die Gefahr einer Eskalation.

Der „Kleine Waffenschein“ berechtigt nicht zum Schießen.

Voraussetzungen

  • Mindestalter: 18 Jahre
  • Zuverlässigkeit: Sie dürfen vor allem keine Vorstrafen haben.
  • persönliche Eignung: Die erforderliche persönliche Eignung besitzen Sie beispielsweise nicht, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass Sie geschäftsunfähig, alkoholabhängig oder psychisch krank sind.

Welche Unterlagen benötige ich?

  • Identitätsnachweis

    z.B. Personalausweis oder Reisepass