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Ausländischen Führerschein umschreiben - Nicht-EU/EWR

Sie haben Ihre Fahrerlaubnis nicht in Deutschland, sondern

  • ihn vor Ihrer Einreise nach Deutschland bzw.
  • ihn als Austauschschüler erworben?

Führerscheine, die außerhalb der EU/des EWR rechtmäßig erworben wurden, berechtigen zum Führen von Kraftfahrzeugen der erteilten Klassen für die Dauer von sechs Monaten seit Begründung des ordentlichen Wohnsitzes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Ist die ausländische Fahrerlaubnis befristet, gilt diese Berechtigung nur bis zum Fristablauf.

Damit Sie nach Ablauf dieser Fristen weiterhin von Ihrer Fahrerlaubnis in der Bundesrepublik Deutschland Gebrauch machen können, ist die ausländischen Fahrerlaubnis in eine deutsche Fahrerlaubnis umzuschreiben.

Voraussetzungen

Wegen der Komplexität der Materie wenden Sie sich bitte an die zuständige Fahrerlaubnisbehörde.

Welche Unterlagen benötige ich?

  • ggf. Nachweise über Aufenthalte im Ausland
  • Ausländischer Führerschein mit amtlicher Übersetzung (der Führerschein darf nicht länger als 3 Jahre abgelaufen sein)
    Die Übersetzung entfällt bei Führerscheinen aus der Schweiz.
  • Identitätsnachweis
    (Vorlage eines gültigen Ausweises oder Passes)
  • 1 aktuelles Lichtbild
  • für die Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 oder D1E:
    • Bescheinigung über eine Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 Nr. 2 zur Fahrerlaubnis-Verordnung nach vorgeschriebenem Muster (zum Zeitpunkt der Antragstelleung nicht älter als 2 Jahre)
    • Bescheinigung über eine ärztliche Untersuchung nach Anlage 5 zur Fahrerlaubnis-Verordnung nach vorgeschriebenem Muster
    • Bescheinigung über eine ärztliche Zusatzuntersuchung nach Anlage 5 Nr. 2 zur Fahrerlaubnis-Verordnung. Die Bescheinigungen über die ärztlichen Untersuchungen dürfen bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein.

  • für die Klassen AM, A1, A2, A, B, BE, L oder T:
    • Sehtestbescheinigung eines Optikers.
    • Ist der Sehtest nicht bestanden, so ist eine Bescheinigung über eine augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens nach Anlage 6 Nr. 1.2 der Fahrerlaubnis-Verordnung vorzulegen.
    • nicht älter als 2 Jahre

  • Nachweis über die Schulung in Erster Hilfe
  • Name der Fahrschule, mit der die theoretische und praktische Fahrprüfung abgelegt werden soll

Welche Fristen sind zu beachten?

6 Monate Bei Fahrerlaubnissen aus einem Nicht-EU-/EWR-Staat erlischt die Fahrberechtigung nach 6 Monaten ab Begründung des Wohnsitzes in der Bundesrepublik Deutschland. Auf Antrag kann die Fahrerlaubnisbehörde die Frist um bis zu 6 Monate verlängern, wenn die Antragstellerin oder der Antragsteller glaubhaft macht, dass sie beziehungsweise er den ordentlichen Wohnsitz nicht länger als 12 Monate in Deutschland haben wird.

Wie lange dauert die Bearbeitung

4-6 Wochen

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

35,00 bis 61,00 Euro

Mit den folgenden Links buchen Sie immer nur einen Termin für eins der beschriebenen Anliegen. Sollten Sie mehrere Anliegen dieser Art haben, dann klicken Sie bitte auf den Namen der unten aufgeführten Dienststelle und wählen Sie dort im rechten Menü die Terminvereinbarung.

Frühestmöglicher Termin in Bremen: Fahrerlaubnisse am Di. 30.04.19 um 08:30