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Anerkennung von Veranstaltungen als Bildungszeit nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz

In Bremen besteht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf bezahlte Freistellung für die Teilhabe an Bildung. Die Weiterbildungsveranstaltung muss als Bildungszeit anerkannt sein. 

In Bremen besteht für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf bezahlte Freistellung für die Teilhabe an Bildung. Die Weiterbildungsveranstaltung muss als Bildungszeit anerkannt sein. Die Regelungen zum Anerkennungsverfahren finden sich im Bremischen Bildungszeitgesetz (BremBZG) und in der Verordnung über die Anerkennung von Bildungsveranstaltungen nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz.

Weitere Informationen sowie die für das Anerkennungsverfahren erforderlichen Formulare sind hierzu finden.

Voraussetzungen

Bildungszeit dient der politischen, beruflichen und allgemeinen Weiterbildung im Sinne von § 1 Abs. 1 und § 2 des Gesetzes über die Weiterbildung im Lande Bremen (WBG). Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Beschäftigungsverhältnisse ihren Schwerpunkt in der Freien Hansestadt Bremen haben, haben innerhalb eines Zeitraumes von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren Anspruch auf Gewährung eine bezahlten Bildungszeit von in der Regel zehn Arbeitstagen. Bildungszeit kann nur für anerkannte Bildungsveranstaltungen von mindestens einem Tag Dauer gewährt werden.

Zuständig für die Anerkennung von Bildungsveranstaltungen nach dem BremBZG ist die Senatorin für Kinder und Bildung. Die Anerkennungsvoraussetzungen sind in der Verordnung über die Anerkennung von Bildungsveranstaltungen nach dem BremBZG definiert.

Der Antrag auf Anerkennung einer Bildungsveranstaltung als Bildungszeit ist vom Veranstalter schriftlich und in deutscher Sprache einzureichen an  

Die Senatorin für Kinder und Bildung
Referat 23
Rembertiring 8-12
28195 Bremen

E-Mail: bildungszeit@bildung.bremen.de

Hierzu ist der von der Senatorin für Kinder und Bildung herausgegebene Vordruck zu verwenden.

Welche Fristen sind zu beachten?

Der Antrag ist spätestens drei Monate vor Beginn der Veranstaltung bei der zuständigen Behörde schriftlich, d.h. auf dem Postweg, einzureichen. Zur Fristwahrung kann der Antrag vorab per E-Mail eingereicht werden.

Welche Gebühren/Kosten fallen an?

Die Antragsbearbeitung erfolgt kostenfrei. Durch die Erfüllung der Voraussetzungen können der antragstellen-den Einrichtung Kosten entstehen, die nicht übernommen werden.